|
Gabriele Junkers (Hg.)
Verkehrte Liebe
Ausgewählte Beiträge aus dem International Journal of Psychoanalysis
Band 1
2006. 272 Seiten, Broschur
EUR 25,00 / sFr 43,80
ISBN 3-89295-773-8

Das berühmte International Journal of Psychoanalysis wurde 1920 von Ernest Jones gegründet und wird seit 1947 unter der Schirmherrschaft der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft herausgegeben. Es gilt als die weltweit wichtigste zeitgenössische Fachzeitschrift der Psychoanalyse. Nachdem vergleichbare Reader in spanischer, französischer und italienischer Sprache von einer breiten Leserschaft in den jeweiligen Ländern sehr begrüßt worden sind, hat Jean-Michel Quinodoz, der verantwortliche Herausgeber dieser Reihe des International Journals für Europa, Gabriele Junkers als Herausgeberin für die deutsche Auswahl gewinnen können. Das von ihr berufene Gremium setzt sich aus zehn deutschsprachigen Analytikern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und England zusammen.
Herausgeberin:
Gabriele Junkers (Bremen)
Das Buch bietet dem psychoanalytisch interessierten Leser einen Zugang zu aktuellen Entwicklungen in der internationalen psychoanalytischen Welt. Aus dem International Journal of Psychoanalysis des Jahrgangs 2005 wurden zehn besonders interessante Beiträge von namhaften psychoanalytischen Autoren ausgewählt und übersetzt. Den Themenschwerpunkt dieser ersten deutschen Auswahl des International Journals bilden Beiträge zur Perversion, ferner gibt es Arbeiten zur Nachträglichkeit und zur zeitgenössischen Rezeption von Bion. Ein weiterer Schwerpunkt des Heftes besteht aus Texten, die sich konkret mit der klinischen Arbeit des Psychoanalytikers befassen.
Inhalt des 1. Bandes
Geleitwort:
Jean-Michel Quinodoz
Editorial:
Gabriele Junkers
I THEMENSCHWERPUNKT: Perversionen
Ruth Stein: Warum Perversion? "Verkehrte" Liebe und der perverse Pakt
Alesssandra Lemma: Die vielen Gesichter des Lügens
Jorge Luis Maldonado: Störungen beim Deuten, bei der Symbolisierung und der Neugier in der Beziehung zwischen Analytiker und Analysand
II PSYCHOANALYTISCHE KONTROVERSEN UND THEORETISCHE BEITRÄGE
Gedankenaustausch über das französische Konzept der Nachträglichkeit
Haydée Faimberg: Après-coup
Ignês Sodré: „... und ich sah ein Konzept, das es nicht gab.“ Oder: après-coup – ein fehlendes Konzept?
Haydée Faimberg: Antwort auf Ignês Sodré
Edna O’Shaughnessy: Wessen Bion?
Elisabeth T. de Bianchedi: Wessen Bion? Wer ist Bion?
Antonino Ferro: Bion: Theoretische und klinische Betrachtungen
James S. Grotstein: "Projektive Transidentifizierung" - Eine Erweiterung des Konzepts der projektiven Identifizierung
Alberto Hahn: Donald Meltzer (1922–2004)
III AUS DER WERKSTATT DES ANALYTIKERS
Thomas Ogden: Psychoanalytische Supervision
Johan Norman/Björn Salomonsson: „Gedanken miteinander verweben.“ Eine Methode für psychoanalytische Fallvorstellungen und -diskussionen in Intervisionsgruppen (peer groups)
Luisa C. Busch de Ahumada: Von der Mimesis zur Spontaneität: Klinische Schritte auf dem Weg zur psychischen Zweiheit
Die Herausgeberin
Gabriele Junkers, Dr. phil., Psychologin, Psychoanalytikerin in eigener Praxis, Lehranalytikerin der DPV/IPV. Guest member der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft.
|