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Stephan Hau
Träume zeichnen
Über die visuelle Darstellung von Traumbildern
Psychoanalytische Beiträge aus dem Sigmund-Freud-Institut
Band 13
2004, 260 Seiten, Broschur
EUR 24,00 / sFr 42,10
ISBN 3-89295-746-0
Jeder Mensch träumt - und das Nacht für Nacht mehrere Stunden. Wenn die lebhaften Traumbilder dann mitgeteilt werden, geschieht dies meist als verbaler Bericht. Es erscheint jedoch viel naheliegender, die Traumerlebnisse nach dem Aufwachen wieder in Bilder zu fassen, die Träume also zu zeichnen. Von dieser Abbildungsmöglichkeit ist bisher wenig Gebrauch gemacht worden.
In der vorliegenden Arbeit wird versucht, der Frage umfassend nachzugehen, wie Traumbilder gezeichnet werden können. Welche zusätzlichen Darstellungsmöglichkeiten bieten Traumzeichnungen? Welche Erkenntnisse liefern sie über die Traumvorgänge? Können wir mit Hilfe der Zeichnungen etwas von der Kreativität und visuellen Kraft des geträumten Traumes einfangen?
Neben einer kurzen Einführung in die psychoanalytische Traumtheorie wird umfassend über die experimentellen Befunde zu Traum, Traumerinnerung und Traumwiedergabe informiert. Die Schwierigkeiten bei der zeichnerischen Umsetzung von Traumbildern werden beschrieben, zusammen mit einer kurzen und verständlichen Darstellung der Entwicklung und Entstehungsbedingungen der Zeichenfähigkeit. Schließlich werden am Beispiel eigener Untersuchungen von fast 1.000 Zeichnungen typische Merkmale von Traumzeichnungen dargestellt. Dabei werden auch die Schwierigkeiten deutlich, mit denen man sich bei der Erforschung von Träumen konfrontiert sieht.
Der Autor
Stephan Hau, PD, Dr. phil., Psychologe, Psychoanalytiker (DPV/IPA), ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt mit den Arbeitsschwerpunkten Traumforschung und Psychotherapieforschung.
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